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Bildungschancen

Veröffentlicht am 29.04.2012, 20:16 Uhr     Druckversion

Bild: Einwurf 5 Einwurf 5 für den "Kleinen Reinbeker"

„Jedes Kind muss unabhängig von seiner Herkunft gleiche Chancen für die persönliche Entfaltung und die berufl ichen Lebensperspektiven haben.“ So steht es im Regierungsprogramm der SPD. Und dieses Ziel ist der Grund für unsere Bildungspolitik. Man mag es Ideologie nennen und dabei gar nicht falsch liegen: Es gehört zu den Gründungsideen der Sozialdemokratie, mit Aufklärung und Bildung die Lebensbedingungen aller Menschen verbessern zu wollen.
Dass die persönliche Entfaltung vor den berufl ichen Lebensperspektiven steht, ist kein Zufall. Zuallererst ist Bildung ein Menschenrecht. Als Lehrer habe ich mir immer Schüler gewünscht, die
als junge Erwachsene mit Zuversicht Verantwortung für sich und andere übernehmen wollen und können. Das bleibt mein Ziel als Bildungspolitiker. Und solange in Deutschland die soziale Herkunft mehr über die Bildungschancen eines Kindes sagt als sein Können, solange es noch immer viel zu viele Jugendliche gibt, die ohne einen Abschluss die Schule verlassen, solange strebe ich nach Verbesserungen. Auch aus „ideologischen Gründen“.

Ganz praktische Gründe sprechen für eine Verbesserung der berufl ichen Lebensperspektiven aller jungen Menschen: Der demographische Wandel ist in vielen Bereichen spürbar, der Fachkräftemangel wird Realität. Deutschland wird, in Zukunft wahrscheinlich mehr denn je, in Köpfe investieren müssen. Wir können es uns nicht mehr leisten, Jugendliche zurückzulassen.

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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