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Eine gemeinsame Idee hilft

Veröffentlicht am 09.09.2018, 12:47 Uhr     Druckversion

Foto: Martin Habersaat und Bj├Ârn Warmer 2018

Martin Habersaat zum Abschluss seiner Sommertour bei Björn Warmer:

 

 

Der Sommer ist vorbei. Zumindest, wenn es nach der Sommertour des Landtagsabgeordneten Martin Habersaat geht. Der Besuch bei seinem Reinbeker Bürgermeister Björn Warmer war der letzte Termin der diesjährigen Runde des stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion zu den Verwaltungschefs seines Wahlkreises. In dem Gespräch der beiden ging es um künftige Projekte der Stadtentwicklung und aktuelle Herausforderungen in der Landespolitik, Habersaat berichtete außerdem von einer gerade beendeten Delegationsreise nach Kalifornien.  

 

Einen „common sense“ wünscht sich Björn Warmer für Reinbek. Er meint damit einen Gemeinsinn, eine gemeinsame Idee für die Entwicklung der Stadt, der auch einmal Kompromisse aushält und letztlich alle zum Ziel führt. Zu viele Projekte sind aus seiner Sicht in den vergangenen Jahren nicht zügig genug vorangekommen und umso mehr hofft er nach der Kommunalwahl darauf, gemeinsam mit der neuen Stadtvertretung vieles voranbringen zu können. „Der jetzt beschlossene neue Kunstrasenplatz für die TSV Reinbek ist ein Beispiel für den neuen Schwung, den wir jetzt mitnehmen wollen“, so Warmer. 

In den kommenden Wochen erwartet er Beschlüsse zum Neubau der Feuerwehr, mit dem Haushalt 2019 beginnt das Mammutprojekt des Aus- und Umbaus der Gemeinschaftsschule, die sich in diesem Jahr über ihren ersten Abiturjahrgang freuen konnte. Die von der Landesregierung beschlossene Rückkehr zum G9-Gymnasium wird neue Raumbedarfe bei der Sachsenwaldschule schaffen, und auch an anderen Stellen bleibt viel zu tun. „Mit dem Stadtcheck ist es Reinbek erstmals seit vielen Jahren gelungen, eine gemeinsame Grundlage für die Stadtentwicklung zu schaffen“, hat Martin Habersaat beobachtet und ist gespannt darauf, wie die Gedanken aus der Bürgerstudie nun in die Kommunalpolitik einfließen.

 

Eine gemeinsame Idee wünsche er sich auch manchmal in der Landespolitik. Geklappt hat das bei der Verbindung des Landes ins Silicon Valley. Noch unter Torsten Albig hatte das Land eine Delegation in die innovative Region in den USA entsandt, viele Kontakte wurden geknüpft und Kiel und San Francisco gingen eine Städtepartnerschaft ein. Die neue Landesregierung führt diese Gedanken fort und eröffnete nun ein Kontaktbüro in San Francisco, von dem, wie Habersaat hofft, auch Stormarner Unternehmen profitieren werden. „In der Bildungspolitik sieht es leider ganz anders aus“, findet der ehemalige Lehrer – hier wickele die Jamaika-Koalition gerade viele Errungenschaften der vergangenen Jahre ab, oftmals auf Kosten der Gemeinschaftsschulen.  

 

Foto: Martin Habersaat und Björn Warmer 2018

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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