Was ich mit euch erreichen möchte – meine Bewerbung für den Bundestag

Ich bringe einiges politischer Erfahrung von der Kommunalpolitik über die Landespolitik bis zur Bundespolitik und international mit. Und die Power ist bei mir – mit SPD-Durchschnittsalter – noch reichlich vorhanden. Deshalb bewerbe ich mich bei Euch um die Kandidatur zur Bundestagswahl 2021. Gemeinsam zeigen wir, dass die Sozialdemokratie mehr drauf hat, wenn wir mit Selbstbewusstsein für die richtigen Dinge kämpfen. Es wäre eine große Ehre für mich, wenn Ihr mich als Kandidaten nominiert. Ich bitte um Euer Vertrauen und Eure Unterstützung und ich freue mich auf den Austausch in den kommenden Wochen!

Ralf Stegner SPD
Ralf Stegner SPD Bild: Fotowerker Ganzer | Berg

Wie die meisten von Euch wissen, bringe ich mich mit Leidenschaft und Kampfkraft sowie 100 Prozent Sozialdemokratie ein. Und die Power ist bei mir – mit SPD-Durchschnittsalter – noch reichlich vorhanden.

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

die Bundestagswahl im nächsten Jahr wird eine entscheidende Weichenstellung für die Zukunft unseres Landes und sicher auch für die Zukunft unserer SPD. Dass unsere Partei, die immer noch die größte Mitgliederpartei in Deutschland ist und eine einzigartige Tradition hat, die immer für Frieden und Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, Demo­kratie und Toleranz gestanden hat, bei kümmerlichen 15 Prozent in den Umfragen verharrt, damit können und dürfen wir uns nicht zufrieden geben.

Das war der Grund, warum ich mich gemeinsam mit Gesine Schwan im letzten Jahr dem Wettbewerb und Mitgliederentscheid um den Parteivorsitz der SPD gestellt habe. Und das ist auch einer von vielen Gründen, warum ich mich – liebe Genossin­nen und Genossen – bei Euch im Kreisverband Pinneberg um die Kandidatur für den Wahlkreis 7 zur Bundestagswahl 2021 bewerben möchte.

Gerade nach den gewaltigen Herausforderungen der Corona-Krise liegen die Probleme, die wir lösen müssen, auf dem Tisch. Sie rufen geradezu nach sozialdemokratischen Antworten:

  • Wir sind es, die dafür sorgen müssen, dass wir einen zukunftsfesten, handlungs­fähigen Sozialstaat haben, der die Daseinsvorsorge im umfassenden Sinne solidarisch absichert.
  • Wir sind es, die dafür sorgen müssen, dass gute Arbeit auch in der digitalen Arbeitswelt mit anständigen Löhnen, Flächentarifverträgen und starken Gewerkschaften sowie mit neuen Arbeitszeitmo­dellen, die Familie und Beruf für beide Geschlechter besser vereinbaren, ausgestaltet wird.
  • Wir sind es, die dafür sorgen müssen, dass Chancengerechtigkeit in der Bildung endlich realisiert wird, weil Bildung immer noch über Lebenschancen entscheidet und in Deutschland immer noch die soziale Herkunft allzu stark die Lebensperspektiven prägt.
  • Wir sind es, die für mehr Verteilungsgerechtigkeit sorgen müssen, was Einkommen und Vermögen, die gleiche Bezahlung sowie gleiche Lebensverhältnisse in Stadt und Land überall in Deutschland betrifft. Wir dürfen nicht nachlassen, bis die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern wirklich erreicht ist.
  • Wir sind es, die dafür sorgen müssen, dass der dringend notwendige ökologische Umbau unserer Industriegesellschaft stattfindet, ohne dass Arbeitsplätze und Klimaschutz gegen­einander ausgespielt werden und weder Regionen noch Branchen abgeschrieben werden. Dieser Strukturwandel muss Arbeit und Umwelt vereinen und sozialverträglich erfolgen.
  • Wir sind es, die dafür sorgen müssen, dass wir ein soziales und solidarisches handlungsfähiges Europa schaffen, in dem die Sozialdemokratie die Friedensbewegung anführt, für Abrüstung und Frieden und gegen Aufrüstung und Nationalismus kämpft.
  • Wir sind es, die als Partei Willy Brandts wissen, dass Gerechtigkeit vor der Haustür beginnt, aber ohne globale Gerechtigkeit nichts ist. Wir sind es, die dafür sorgen müssen, dass alle Menschen überall eine menschenwürdige Perspektive für ihr Leben haben. Wir müssen verstehen, dass wir auch eine Verpflichtung gegenüber denjenigen haben, denen es deutlich schlechter geht als uns.
  • Wir sind es, die seit unserer Gründung immer gegen die Demokratiefeinde von rechts gestanden haben. Diese haben sich in unseren Parlamenten breit gemacht, beför­dern Rassismus und Intoleranz und sind eine Gefahr geworden für unsere Demokratie. Wir sind es, die mit allen friedlichen Mitteln dafür sorgen müssen, dass diese Leute aus den Parlamenten wieder verschwinden.

All dies werden wir nur erreichen, wenn wir wieder wettbewerbsfähig werden als große linke Volkspartei, die optimistisch mit Gestaltungswillen und Leidenschaft in die Zukunft blickt. Dazu gehört, dass wir praxistaugliche Antworten auf die Alltagsprobleme der Bürgerinnen und Bürger geben und für soziale, innere und äußere Sicherheit sorgen.

 

Unsere SPD: Eine linke Volkspartei, die optimistisch mit Gestaltungswillen und Leidenschaft in die Zukunft blickt. Dazu gehört, dass wir praxistaugliche Antworten auf die Alltagsprobleme der Bürgerinnen und Bürger geben und für soziale, innere und äußere Sicherheit sorgen.

 

Wir haben die Verpflichtung, dass Jahrzehnte von Wohlstand und Frieden in der Bundesrepublik, die meine Generation erleben durfte, in eine Perspektive mündet, die unseren Kindern und Enkeln die gleichen Chancen einräumt, die wir selbst auch hatten.

Mit dem Kreis Pinneberg und der Pinneberger SPD verbindet mich viel: Sibylle und ich sind 1989 nach unserer Rückkehr aus Amerika nach Schleswig-Holstein ge­kommen und haben in Rellingen gewohnt. Dort habe ich mit Fritz Beckmann und anderen Genossinnen und Genossen im Ortsverein Rellingen und in der Gemeindevertretung die ersten Schritte in der Kommunal­politik gemacht. Hier habe ich meine allererste politische Veranstaltung als Referent in Uetersen bestritten.

Hier habe ich viele langjährige Freunde und Weggefährten, mit denen ich zusammen arbeiten durfte: Von Christiane Küchenhof bis Hannes Birke und Elke Schreiber, von Kolleginnen und Kolle­gen wie Brigitte Fronzek, Berend Harms, Horst Hager, Kai Vogel, Siegrid Tenor-Alschausky, Beate Raudies, Thomas Hölck, Ernst Dieter Ross­mann und vielen, vielen anderen, die ich unmöglich alle aufzählen könnte.

Hier habe ich immer wieder bei Ortsvereinen, bei öffentlichen Veran­staltungen und Wahlkreisbesuchen von Wedel bis Elmshorn, von Uetersen bis Schenefeld, von Kölln-Reisik bis Quickborn, von Halstenbek bis Tornesch, von Ellerau bis Sparrieshoop, von Holm bis Haseldorf, von Pinneberg bis Barmstedt und an anderen Orten viele von Euch getroffen und mit Euch zusammen für unsere SPD gestritten. Hier fühle ich mich deshalb immer noch auch ein bisschen zu Hause.

All dieses – und vieles andere mehr – motiviert mich, bei Euch für die Bundestags­wahl 2021 zu kandidieren. Wie Ihr lesen könnt, bringe ich einiges an politischer Erfahrung von der Kommunalpolitik über die Landespolitik bis zur Bundespolitik und international mit. Wie die meisten von Euch wissen, bringe ich mich mit Leidenschaft und Kampfkraft sowie 100 Prozent Sozialdemokratie ein. Und die Power ist bei mir – mit SPD-Durchschnittsalter – noch reichlich vorhanden.

Es wäre eine große Ehre für mich, wenn Ihr mich als Kandidaten nominiert. Ich bitte um Euer Vertrauen und Eure Unterstützung und ich freue mich auf den Austausch in den kommenden Wochen!

Euer Ralf Stegner

 

Weitere Infos zu meiner Kandidatur

Kandidatur Ralf Stegner Pinneberg